Sechs Messehallen mit über 1.100 Ausstellern vollständig ausgebucht
Mit einem eindrucksvollen Auftakt ist die E‑world energy & water 2026 in der Messe Essen gestartet. Über 1.100 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren von heute bis Donnerstag ihre Lösungen für die Energieversorgung von morgen – so viele wie nie zuvor. Der Ausstellerzuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die Rolle der E‑world als zentrale Branchenplattform der europäischen Energiewirtschaft. Das starke Wachstum spiegelt sich in der Hallenbelegung wider. Erstmals öffnet die E‑world die Halle 6 sowie den Eingang Mitte.
„Das ist ein starker Start der E‑world. In den Messehallen wird die hohe Dynamik der Branche sichtbar und erlebbar“, so Stefanie Hamm, Geschäftsführerin der E‑world GmbH, zum erfolgreichen Messeauftakt. „Bis Donnerstag erwarten wir Gäste aus über 80 Nationen – das ist ein neuer Rekordwert.“ In der Messe Essen präsentiert sich den Fachbesucherinnen und Fachbesuchern die gesamte Bandbreite der Energiewirtschaft. Internationale und regionale Energieversorger stellen ebenso auf der E‑world aus wie führende Industrieunternehmen, Beratungen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Technologie- sowie IT-Anbieter.
Sie zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen – von der Energieerzeugung über Energiehandel und -vertrieb, Netz- und Infrastruktur, Mess- und Zählerwesen, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Plattformmodelle, Wasserstoffwirtschaft, Speichertechnologien sowie Elektromobilität bis hin zu Energieeffizienz und Klimaschutz. „Auch hier hat die E‑world ihre Internationalität noch einmal gesteigert“, berichtet Sabina Großkreuz, ebenfalls Geschäftsführerin der E‑world GmbH. „Der Anteil von Ausstellern aus dem Ausland liegt bei über 30 Prozent.“
Wichtige Impulse liefern auch junge, innovative Unternehmen: Deshalb belegt der Bereich „Innovation“ in der Halle 4 rund 40 Prozent mehr Ausstellungsfläche als im vergangenen Jahr und bietet so zahlreichen Start-ups und Gründerteams eine Bühne.
Rundum-Programm: Fachforen, Veranstaltungen und Spezialformate
Die aktuellen Themen der Branche spiegeln sich auch im Rahmenprogramm der E‑world 2026 wider, das die Messe um vielfältige Dialog- und Austauschformate ergänzt. In den vier Fachforen Change Forum (Halle 4), New Energy Systems Forum (Halle 5), Future Forum (Halle 5) und Climate Solutions Forum (Halle 6) direkt in den Messehallen rücken Expertinnen und Experten an allen Messetagen zentrale Zukunftsfragen in den Mittelpunkt. Der Zutritt ist bereits im Messeticket inkludiert.
Abgerundet wird das Programm durch weitere Events wie das Glasfaserforum (10. Februar), das internationale Austauschformat Tag der Konsulate (11. Februar), das Nachwuchsevent Career Day (12. Februar) und den erstmals stattfindenden Tag der Kommunen (12. Februar).
Die E‑world energy & water ist am 10. und 11. Februar von 9 bis 18 Uhr geöffnet, am 12. Februar von 9 bis 17 Uhr. Weitere Informationen zur Messe sowie Tickets unter: www.e-world-essen.com
Zur Auftaktpressekonferenz der E‑world 2026 am ersten Messetag teilten diese Gäste ihre Einschätzungen und Erwartungen an die E‑world und an das Energiejahr 2026:
Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: „Eine sichere, wettbewerbsfähige und nachhaltige Energieversorgung braucht Planbarkeit und Investitionssicherheit. In diesem Jahr werden wichtige Weichen gestellt: Entscheidungen wie die Neuregelung der EEG-Förderung, mehr Effizienz bei Netzzugang, ein schnellerer Netzausbau und die Ausgestaltung eines Kapazitätsmechanismus sind zentrale Eckpfeiler für die zukünftige Energiepolitik. Nordrhein-Westfalen macht sich dafür stark, dass wir hier große Schritte vorankommen. Die E-World bietet als zentraler Treffpunkt die richtige Plattform, um kräftige Impulse zu setzen und Akteure zu vernetzen. Die Branche zeigt hier, dass sie investiert und gestaltet. Das sichert Arbeitsplätze, Innovation und Tempo bei der Transformation. Wir arbeiten in Nordrhein-Westfalen daher für Planbarkeit und Beschäftigung. Aber auch der Bund ist gefordert den nötigen Rahmen hierfür zu setzen.“
Ursula Heinen-Esser, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE): „Die E‑world setzt zum Jahresauftakt ein Ausrufezeichen: Erneuerbare Energien sind der Taktgeber der deutschen Energieversorgung. Ich freue mich besonders, dass die Messe in meiner Heimat NRW stattfindet. Hier zeigt sich Jahr für Jahr aufs Neue, wie die Transformation mit hohem Tempo gelingen kann, wenn alle Beteiligten, von Politik über Behörden bis hin zu Unternehmen, gemeinsam auf das Ziel eines kostengünstigen, sicheren und erneuerbaren Energiesystems hinarbeiten.“
Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft: „Die Energiewende ist eine der zentralen Antworten auf geopolitische Unsicherheiten. Weniger Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern stärkt die Souveränität Deutschlands und Europas. National und europäisch müssen die energiepolitischen Weichenstellungen so getroffen werden, dass sie Innovation und Modernisierung unterstützen und damit technologische Führungsfähigkeit und Exportchancen für die Unternehmen eröffnen.“
Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG: „Der Bedarf an Energie wächst, ganz besonders an Elektrizität. Wir brauchen mehr Erzeugungskapazität und einen stärkeren Fokus auf Resilienz. Die Lösungen dazu liegen im Auf- und Ausbau von Technologie und Infrastruktur und innovativen Lösungen. Die E‑world ist in den kommenden Tagen der beste Ort, um diese Fragen zu diskutieren.“