envelio, Europas führender Anbieter von Smart-Grid-Software, setzt künstliche Intelligenz in verschiedenen Anwendungen der Intelligent Grid Platform (IGP) ein: In Arbeit ist der Einsatz von KI unter anderem bei Netzprognosen im Kontext von § 14a EnWG und für das Projekt DataFlex, dessen Ziel eine digitale Sektorenkopplung ist.
Das Stromnetz der Zukunft ist ein Smart Grid. Um es zuverlässig zu überwachen und zu betreiben, müssen Netzbetreiber große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen verarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Stammdaten wie Topologiedaten sowie Echtzeit-Daten aus dem laufenden Betrieb, etwa Messwerte aus digitalisierten Ortsnetzstationen oder Smart Metern.
Mit dem Fortschritt der Energiewende wächst nicht nur die Datenmenge, sondern auch die Vielfalt der Quellen und Schnittstellen. Für Netzbetreiber wird es damit immer wichtiger, Daten aus unterschiedlichen Systemen konsistent zusammenzuführen, ihre Qualität zu bewerten und sie für den Betrieb und die Planung nutzbar zu machen.
Um diese wachsenden Datenmengen in Zukunft noch besser analysieren und beherrschen zu können, setzt envelio bereits heute künstliche Intelligenz (KI) in seiner Smart-Grid-Software „Intelligent Grid Platform“ (IGP) ein.
KI zur Verbesserung der Datenbasis
Der digitale Netzzwilling von envelio – das Herzstück der IGP – verarbeitet Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellsysteme mit stark variierender Qualität. Daher arbeitet envelio daran, künstliche Intelligenz gezielt zur Bewertung und Weiterentwicklung der Datenbasis einzusetzen. Ziel ist es, Datenprobleme im Netz systematisch sichtbar zu machen, etwa Auffälligkeiten, Inkonsistenzen oder fehlende Informationen, und so Transparenz über die tatsächliche Datenqualität zu schaffen.
Perspektivisch sollen intelligente Verfahren zudem dabei helfen, Datenlücken sinnvoll zu schließen. Auf diese Weise entsteht ein robusteres Gesamtbild des Netzzustands als Grundlage für Planung und Betrieb.
KI in der Zielnetzplanung und bei der Sektorenkopplung
Bei der IGP-App Zielnetzplanung etwa setzt envelio einen selbstlernenden Algorithmus ein, der kontinuierlich aus jedem Planungsszenario lernt: Er analysiert systematisch erfolgreiche Netzausbaustrategien, erkennt Muster und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Ausbaumaßnahmen und generiert auf Basis dieser Erkenntnisse mit jeder Iteration präzisere Lösungsvorschläge.
Beim DataFlex-Projekt trägt envelio mit KI-basierten Prognosen für das Flexibility Management dazu bei, Flexibilitätspotenziale vorausschauend zu identifizieren und zu bewerten sowie planbar nutzen zu können. Ziel des Projektes ist es, den sicheren Datenaustausch zwischen Strom, Wärme und Verkehr so zu gestalten, dass zeitlich flexible Stromverbraucher und Batterien netzdienlich eingesetzt werden können.
Mit KI für den künftigen Netzbetrieb gewappnet sein
In Zukunft wird künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle beim Betrieb des Smart Grids spielen. Dr. Simon Koopmann, CEO von envelio, erklärt: „Sowohl für kleine als auch große Netzbetreiber lohnt es sich, künstliche Intelligenz sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren. In der IGP laufen bereits heute viele Arbeitsschritte automatisiert ab. KI kann diese Anwendungsfälle weiter verbessern, zum Beispiel im Kontext von §14a EnWG, indem die Datenbasis systematisch geprüft und die Datenqualität schrittweise erhöht wird. Wir loten diese Möglichkeiten aus und entwickeln KI-gestützte Lösungen, die Fachpersonal entlasten und Ressourcen gezielter nutzbar machen, damit sich Netzbetreiber auf das Wesentliche konzentrieren können.“
Vereinbaren Sie hier einen Termin mit unserem Team vor Ort, um weitere Informationen und Einblicke zu unseren Applikationen zu erhalten. Das envelio-Team freut sich auf den Austausch in Halle 5 Stand 105!
Pressekontakt:
envelio
Lucas Schwenk c/o BETTERTRUST GmbH
Luisenstraße 40
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 178 1197795 l.schwenk@bettertrust.de