02.02.2026 Aussteller kündigen an

H2med – Zuverlässige Versorgung mit grünem Wasserstoff aus Südwesteuropa

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Der H2med-Korridor, ist ein Leuchtturmprojekt zur Versorgung Mitteleuropas. Das Projekt baut eine der wichtigsten Energieautobahnen Europas, um bis zu zehn Prozent des europäischen Wasserstoffbedarfs zu decken.

Starke und zuverlässige Partnerschaft

H2med ist das Ergebnis einer starken Partnerschaft von fünf Gasnetzbetreibern aus vier europäischen Ländern, darunter REN (Portugal), Enagás (Spanien), NaTran und Teréga (Frankreich) sowie OGE (Deutschland). Gemeinsam entwickeln sie den Korridor, der aus dem portugiesischen und spanischen Wasserstoff-Backbone besteht, verbunden durch die Verbindungsleitung CelZa von Celorico da Baeira nach Zamora. Die zweite Verbindungsleitung, die den Wasserstoff durch Europa transportiert, ist BarMar, die Barcelona und Marseille verbindet und den entscheidenden Übergang zwischen dem spanischen und dem französischen Wasserstoff-Backbone bildet. Sie erstreckt sich bis zum Übergangspunkt in Medelsheim, wo das französische Netz an das deutsche Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen ist.

Zuverlässige Versorgung zu wettbewerbsfähigen Kosten

Der gesamte Korridor hat eine Länge von etwa 6.000 Kilometern, von denen 35 Prozent umgenutzte Pipelines sind, was das Projekt beschleunigt und kosteneffizient macht. Mit einer Kapazität von 2 Millionen Tonnen pro Jahr wird H2med eine entscheidende Rolle bei der Wasserstoffversorgung Europas spielen. Es verbindet die Produktionszentren in Portugal und Spanien, die mit Wind- und Sonnenenergie betrieben werden, mit den wichtigsten Abnehmerzentren in Deutschland. Frankreich wird sowohl Produzent als auch Abnehmer sein und seine Entwicklung hin zu nachhaltigen Industrien beschleunigen.

H2med wird aufgrund der niedrigen Produktions- und Transportkosten im Vergleich zum Transport aus Übersee eine wichtige Quelle für kostengünstige erneuerbare Energie sein. In einer politisch volatilen Welt bauen die europäischen Partner ein starkes, widerstandsfähiges und zuverlässiges Rückgrat für die europäische Energieversorgung auf.

Starke politische Unterstützung für H2med

Der H2med-Korridor wird von allen nationalen Regierungen sowie der EU stark politisch unterstützt. Zum zweiten Mal wurden große Teile des Korridors in die PCI-Liste (Projekte von gemeinsamem Interesse) aufgenommen, was den strategischen Charakter des Korridors bestätigt. Im Jahr 2025 wurden CEF-E-Fördervereinbarungen für BarMar, CelZa, die portugiesischen und spanischen Backbones, den spanischen Speicher North-1 und die französischen Netze HY-FEN und RHYN unterzeichnet. Insgesamt wurden mehr als ein Drittel der für die Wasserstoffinfrastruktur bereitgestellten Mittel für Projekte entlang des H2med-Korridors in Höhe von insgesamt 97,2 Millionen Euro vergeben.

Möchten Sie mehr über dieses vielversprechende Projekt erfahren? Besuchen Sie https://h2medproject.com/ und besuchen Sie H2med am Stand 6H131 auf der E-World 2026.