02.02.2026 Aussteller kündigen an

Inercomp: Von Beratungspraxis zu SaaS

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Inercomp hat sich in den letzten Jahren konsequent vom klassischen Consulting-Dienstleister zu einem integrierten energiewirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt. Dabei wurde eine Vision Schritt für Schritt umgesetzt: Die vielfältigen Problemstellungen aus der täglichen Praxis mit Kunden werden systematisch aufgenommen, standardisiert und methodisch kontinuierlich weiterentwickelt. Was sich im operativen Einsatz bewährt, wird durch die eigene Softwareentwicklung technologisch so umgesetzt, dass daraus eigenständige, skalierbare SaaS-Produkte entstehen.

Die Kombination aus den drei Teams – Consulting, quantitativen Energiewirtschaftsexperten und Softwareentwicklung – macht Inercomp besonders. Davon profitieren Kunden doppelt: Leistungsfähige Systeme machen die Arbeit von Consultants und Portfoliomanagern methodisch konsistent und effizient. Umgekehrt fließt die Vielfalt der Anforderungen aus dem Alltag direkt in die Produktentwicklung ein – und sorgt dafür, dass die Software reale Kundenprozesse abbildet. Der Herausforderung, aus Expertensystemen selbsterklärende SaaS-Lösungen zu machen, hat sich Inercomp bewusst gestellt.

Die Praxis, aus der diese Lösungen entstehen, ist so breit wie die Energiewirtschaft in liberalisierten Märkten selbst: unterschiedliche Währungen, Energieeinheiten, regulatorische Rahmen, Vertragsbestimmungen und Marktmechaniken. Hinzu kommen kundenindividuelle Anforderungen – von Strategie- und Risikoparametern über Organisationsvorgaben im Rollenmanagement bis zu Schnittstellen, Reportingstandards und konkreten Weiterentwicklungswünschen. Lösungen müssen dabei operative wie strategische Reportingfunktionen erfüllen – mit konsistenten Standards trotz heterogener Ausgangslagen.

Ein aktuelles Beispiel der iterativen Weiterentwicklung ist die Batteriespeicher-Bewertung in der Beta-Version: Jede Kundenanwendung hat das Modell ein Stück weiterentwickelt – bis hin zu einem Bewertungsalgorithmus für eine europäische Multi-Market-Optimierung über Day-Ahead, Intraday und Regelenergie, inklusive lokaler Nebenkosten. Anfang des Jahres kam ein weiterer Anwendungsfall hinzu: In Österreich soll der Algorithmus künftig auch den Sonderfall abbilden, dass die Batterie direkt mit lokaler erneuerbarer Energie versorgt wird (EKBS). Genau darum geht es: Konkrete Praxisfälle definieren die Standards – weil Inercomp eng an der Seite der Kunden arbeitet.

Das Zusammenspiel der drei Teams ist dabei der Schlüssel: Consulting sammelt und priorisiert Anwendungsfälle; die quantitativen Experten standardisieren Methodiken und Bewertungslogiken; und die Softwareentwicklung überführt diese Standards in Systeme, die den energiewirtschaftlichen Alltag messbar einfacher und konsistenter machen. So entstehen integrierte SaaS-Produkte: Eine „Single source of truth“ sorgt für konsistente Daten, APIs binden Marktdaten und kundeneigene Systeme nahtlos an, und der SaaS-Ansatz stellt Weiterentwicklungen kontinuierlich bereit – ohne aufwändige Rollouts. Das macht Entscheidungen schneller und stabil, auch wenn sich Regulatorik oder Marktbedingungen kurzfristig ändern.

Die eTools-Familie ist ein Ergebnis dieser Entwicklung: eTools Portfolios bündelt Monitoring, Bewertung und Reporting im Portfoliomanagement; eTools Renewables bewertet langfristig die Erneuerbaren und unterstützt beim PPA-Vergleich. eTools Load Profiles dient der Lastprofilbewertung und wird zunehmend auch als Hedging- sowie Lastsimulationstool eingesetzt. eTools Markets dient der Zusammenführung der Vielzahl an energiewirtschaftlichen Marktdaten rund um den Globus.

So wird aus Praxisanforderung ein standardisiertes System – und aus Komplexität wieder Handlungsfähigkeit. Für Kunden heißt das: weniger Redundanzen, konsistente Bewertung und schnelleres Reporting, damit Portfoliomanagement im Alltag beherrschbar bleibt. Und für Experten heißt es: mehr Zeit für Entscheidungen und für Kunden – statt sich mit Systembrüchen aufzuhalten.