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Jenseits des Hypes: Warum die Energiewende industrielle KI statt Sprachmodelle braucht

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Generative KI dominiert die Debatte, doch in der Energiewirtschaft entscheidet eine andere KI-Klasse über Wertschöpfung. Mit dezentraler, volatiler Erzeugung und dynamischem Verbrauch wird manuelles Steuern unmöglich. Wer heute Assets, Bilanzkreise oder virtuelle Kraftwerke noch überwiegend mit starren Regelungsmustern und vereinfachten Annahmen betreibt, verschenkt wirtschaftliches Potenzial. aimpera zeigt auf der E-World, wie spezialisierte Modelle aus Prognose, Monitoring und Multi-Objective-Optimierung operative Entscheidungen automatisieren.

Die Herausforderung ist bekannt: Die Einspeisung wird durch Wind und Sonne volatiler, der Verbrauch durch E-Mobilität und Wärmepumpen dynamischer. Die Komplexität steigt exponentiell. Hier stoßen herkömmliche Leitsysteme an ihre Grenzen. „Wir müssen aufhören, KI nur als Textgenerator zu verstehen“, erklären die Experten von aimpera. „In der Energiewirtschaft brauchen wir KI, die Zeitreihen versteht, physikalische Restriktionen respektiert und in Millisekunden wirtschaftlich optimale Entscheidungen trifft.“

Das Fundament: Präzision in der Prognose

Jede Optimierung ist nur so gut wie die Datenbasis. Eine KI-Lösung beginnt daher nicht beim Schalten, sondern beim Vorhersagen.  Granulare Last- und Erzeugungsprognosen kombinieren historische Daten mit Wetter- und Betriebsinformationen. . aimpera geht dabei einen Schritt weiter: Die Modelle erkennen Anomalien im laufenden Monitoring und passen Prognosen dynamisch an veränderte Bedingungen an. Diese adaptive Prognosefähigkeit ist zentral, um Ausgleichsenergierisiken wirksam zu reduzieren.

Die Königsdisziplin: Multi-Objective-Optimierung

In Energiemanagementsystemen und virtuellen Kraftwerken müssen Zielkonflikte gleichzeitig gelöst werden: Asset-Entscheidungen wirken auf Portfolio-, Vermarktungs- und Bilanzkreisziele. Statt isolierter „Wenn-Dann“-Logik optimiert aimpera fortlaufend unter Berücksichtigung von:

  • Prognosen (Erzeugung, Last, Flexibilitäten)
  • Märkten (Day-Ahead, Intraday, Regelenergie)
  • Technik (Speichergrenzen, Anlaufkurven, Netzanschluss)
  • Rahmen (Netzentgelte, Vergütung, PPA)

Ergebnis: kein starrer Fahrplan, sondern eine laufend aktualisierte Strategie, die Erlöse maximiert und Kosten senkt, unter Einhaltung technischer und vertraglicher Grenzen.

Maßgeschneiderte Lösungen für diverse Akteure Die Anwendungsfälle dieser Technologie sind so vielfältig wie der Energiemarkt selbst:

1) Virtuelle Kraftwerke/IPP/Speicher: Für Betreiber von Portfolios und Speichern ist die marktorientierte Bilanzkreis- und Einsatzoptimierung entscheidend. KI ermöglicht es, Flexibilitäten, optimal über Spot-, Intraday- und Regelenergiemärkte zu vermarkten, ohne technische oder vertragliche Restriktionen zu verletzen.

2) Versorger/Stadtwerke: Versorger stehen vor der Aufgabe, Beschaffung, Eigenerzeugung und Kundenflexibilität effizient zu koordinieren. KI-gestütztes Monitoring, Prognose und Steuerung helfen, Bilanzkreise zu stabilisieren, lokale Engpässe zu vermeiden und den Eigenverbrauch in Quartiers- und Kundenlösungen zu maximieren.

3) Industrie: Der Fokus liegt auf der Reduzierung von Netzentgelten durch Peak Shaving, der optimierten Nutzung von On-Site-Erzeugung sowie der reaktiven und vorausschauenden Nutzung dynamischer Strompreise. Die KI integriert sich in bestehende Energiemanagementsysteme und synchronisiert Energiebeschaffung und Betrieb.

 

Fazit

Die Energiewirtschaft benötigt keine KI, die Gedichte schreibt, sondern eine, die rechnen kann. Die Lösungen von aimpera transformieren unsichere Datenströme in belastbare Entscheidungen. Wer diese Technologien nutzt, wechselt von der passiven Reaktion auf Marktereignisse hin zur aktiven, automatisierten Bewirtschaftung seiner Assets. Auf der E-World demonstriert aimpera, wie diese Algorithmen heute schon in der Praxis Mehrwerte schaffen.

 

Pressekontakt
Dr. Joscha Grüger

Joscha.grueger@aimpera.de

0049 15565 397332

Unternehmensabbinder:

Die aimpera GmbH ist ein Spezialanbieter für industrielle KI-Lösungen mit Sitz in Trier. Als Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) verbindet das Unternehmen KI-Exzellenz mit praktischer Ingenieurskunst. aimpera unterstützt Unternehmen der Energiewirtschaft dabei, komplexe Datenströme durch hybride KI-Modelle beherrschbar zu machen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung robuster, transparenter und produktionsreifer Systeme für Zeitreihenprognosen und Prozessoptimierung, die den hohen Anforderungen kritischer Infrastrukturen gerecht werden.