29.01.2026 Aussteller kündigen an

Kommunale Energiewende: Schnittstellen, Zuständigkeiten und Marktprozesse bleiben zentrale Hürden

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Wenn Kommunen Erneuerbare nutzen wollen, scheitern Projekte an zu vielen Schnittstellen und fehlenden Marktprozessen. Wie lokale Versorger trotz fehlender Ressourcen regionale Wertschöpfung aus EE-Strom aufbauen und sicher managen zeig unser Vortrag.

Viele Kommunen stehen vor der Aufgabe, erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Speicher und flexible Lasten in ihre lokale Energieversorgung zu integrieren. Obwohl der politische Wille vorhanden ist und zahlreiche Projekte gestartet werden, geraten Vorhaben in der Praxis oft ins Stocken. Gründe dafür sind vor allem komplexe Schnittstellen zwischen verschiedenen Dienstleistern, heterogene technische Systeme sowie fehlendes Know-How und Marktprozesse, um Strommengen sicher und wirtschaftlich zu bewirtschaften.

Für die kommunale Seite ergibt sich daraus ein zentrales Dilemma: Einerseits wächst der Druck, regionale Wertschöpfung aus erneuerbarem Strom aufzubauen, andererseits fehlen häufig die Ressourcen und Prozesse, um dezentrale Erzeugungsanlagen, Speicher und Vermarktungswege zuverlässig in den laufenden Betrieb einzubinden. Besonders kleinere Stadtwerke und lokale Versorger stehen vor strukturellen Herausforderungen – während gleichzeitig die Erwartungen von Gewerbe, Industrie und Bürgerschaft steigen.

Im Fokus: Wie lokale Versorger befähigt werden können

Im Vortrag „Adieu Schnittstellenchaos: Erneuerbaren Strom lokal nutzen und echten Mehrwert schaffen“ zeigen die Referenten, wie ein lokales Stadtwerk befähigt wird, erneuerbare und lokal erzeugte Strommengen eigenständig und wirtschaftlich zu integrieren. Im Mittelpunkt steht dabei ein durchgängiger Prozessansatz, der Prognosen, Bilanzkreisführung, Direkt- und Flexibilitätsvermarktung sowie technische Anlagenanbindung umfasst.

Folgende Fragen werden den Kommunen und Versorgern beantwortet:

  • Wie lassen sich regionale erneuerbare Energien verlässlich in die örtliche Stromversorgung einbinden?
  • Wie können lokale Versorger ohne zusätzliche interne Aufbauorganisation Risiken und notwendigen Marktprozesse sicher beherrschen?
  • Welche wirtschaftlichen Potenziale entstehen, wenn Direkt- und Flexibilitätsvermarktung in der Kommune verankert werden?

Gezeigt wird ein Modell, das darauf ausgerichtet ist, lokale Versorger auf Augenhöhe zu befähigen und ihnen alle notwendigen energiewirtschaftlichen Prozesse bereitzustellen – unabhängig von Größe und vorhandenen Ressourcen.

Termin des Vortrags:
12. Februar 2026, 13:30–14:00 Uhr; E‑World, Halle 5 – Tag der Kommunen

Die Referenten:
Khouschnaf Ibrahim, CCO & Co-Gründer, Unigy GmbH
Martin Ameling, Field Product Manager, AVAT Automation GmbH

Ergänzendes Kurz‑Webinar für Interessierte

Für Kommunen und Versorger, die nicht vor Ort sein können oder sich im Anschluss tiefergehend informieren möchten, wird ein kompaktes Webinar angeboten. Dort werden die zugrunde liegenden Marktprozesse, die praktische Umsetzung und konkrete Projektbeispiele vorgestellt.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.unigy.de

 

E‑world-Standnummern

Unigy ist in Halle 4, B.115 vertreten.

AVAT ist in Halle 5 D.115.

 

Über Unigy

Die Unigy GmbH aus Essen ist der digitale Asset‑Manager für Energieversorger und Stadtwerke. Seit 2020 entwickelt das Unternehmen KI‑ und datengetriebene Optimierungslösungen, die Energieportfolios vollautomatisiert, präzise und wirtschaftlich steuern. Mit eigenem Marktzugang, 100 % automatisierten Prozessen und einem hochskalierbaren „Trading‑as‑a‑Service“-Ansatz unterstützt Unigy über 20 Stadtwerke sowie mehrere DAX‑Konzerne dabei, erneuerbare Energien effizient zu integrieren, Flexibilitäten optimal zu vermarkten und Risiken zu reduzieren. Mit mehr als 16 TWh Portfoliovolumen und einem Erzeugungsportfolio von rund 1.000 MW zählt Unigy zu den erfolgreichsten Energie‑Tech‑Skalierern in Deutschland und leistet einen messbaren Beitrag zur Energiewende.

 

Über AVAT
AVAT entwickelt seit mehr als 30 Jahren wegweisende Automatisierungslösungen für den Energiesektor weltweit. Überall dort, wo es gilt, die Energieerzeugung und Energieverteilung zu regeln, zu steuern und zu optimieren, kommen die ganzheitlichen Lösungen des Tübinger Technologieunternehmens zum Einsatz. Mehr als 150 Mitarbeitende arbeiten täglich in interdisziplinären Teams an smarten Technologielösungen für die Energiewende. Mit seiner Niederlassung in Korea ist AVAT auch im asiatischen Raum vertreten.

 

Pressekontakt
Sophia Schmidt-Gahlen, Leitung Unternehmensentwicklung, Tel. +49 176 324 679 28, sophia.schmidt-gahlen@unigy.de