Volatile Strompreise, steigende CO₂-Kosten und unsichere Märkte setzen Industrieunternehmen unter Druck. Wie Windenergie zum kalkulierbaren Eigenstrom-Modell wird, sondern auch zur langfristigen Standortsicherung zeigt das Ingenieurbüro Böker auf der E‑world 2026.
Hohe und volatile Energiepreise sind für viele Industrieunternehmen längst zu einem strukturellen Wettbewerbsfaktor geworden. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen und CO₂-Kosten. Das Ingenieurbüro Böker zeigt, wie Windenergie gezielt als wirtschaftlicher Business Case für den industriellen Eigenverbrauch eingesetzt werden kann.
Als herstellerunabhängiges Ingenieurbüro begleitet Böker Unternehmen über den gesamten Projektierungsprozess eines Windenergieprojekts – von der ersten Machbarkeitsstudie über Planung und Projektierung bis hin zur Baubegleitung, Abnahme und Übergabe. Im Mittelpunkt steht dabei stets eine rechtliche, technische und wirtschaftliche Bewertung, die präzise auf den jeweiligen Standort und die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt ist.
„Für Industrieunternehmen ist Windenergie heute vor allem eine Frage der Wirtschaftlichkeit und der Versorgungssicherheit“, erklärt Ansgar Böker, Geschäftsführender Gesellschafter des Ingenieurbüros. „Mit einer eigenen Windenergieanlage schaffen Unternehmen eine langfristig kalkulierbare Stromkostenbasis und machen sich unabhängiger von schwankenden Marktpreisen.“
Besonders im Eigenverbrauch entfaltet Windenergie ihr wirtschaftliches Potenzial. Der direkt am Standort erzeugte Strom wird unmittelbar genutzt, ohne das öffentliche Netz in Anspruch zu nehmen. Dadurch entfallen Strombezugspreise inklusive Netzentgelten sowie diverse Umlagen wie KWKG-Umlage oder Stromsteuer. Die resultierenden Stromgestehungskosten liegen in vielen Fällen deutlich unter dem aktuellen Strombezugspreis.
Neben den Kostenvorteilen bietet Windenergie Planungssicherheit über 20 Jahre und mehr. Glättend für volatile Marktpreise/Energiepreise gleichzeitig kann durch die die zusätzliche erzeugte Energie die Netzbezugsleistung gesenkt werden. Dies ermöglicht eine stabile, langfristige und nachhaltige Stromerzeugung für ihr Unternehmen.
Ein weiterer wirtschaftlicher Treiber sind steigende CO₂-Kosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS). Die Eigenerzeugung von Windstrom reduziert den Bezug von „grauem“ Netzstrom und senkt damit unmittelbar den Bedarf an CO₂-Zertifikaten sowie die laufenden operativen Kosten.
Auch das Repowering bestehender Windenergieanlagen ist ein fester Bestandteil der Leistungen des Ingenieurbüros Böker. Vom Weiterbetrieb bis hin zur wirtschaftlichen Neuausrichtung und dem Abschluss von Power Purchase Agreements (PPA) unterstützt das Unternehmen Betreiber dabei, bestehende Standorte optimal weiterzuentwickeln.
Windenergie wird damit nicht nur zum Beitrag zur Energiewende, sondern zu einem strategischen Instrument für Industrieunternehmen, die ihre Stromkosten dauerhaft kontrollieren, ihre Versorgungssicherheit erhöhen und ihre Standorte langfristig wettbewerbsfähig absichern wollen.
Wie Industrieunternehmen Windenergie konkret zur Stabilisierung ihrer Stromkosten einsetzen können, erläutert das Ingenieurbüro Böker auf der E‑world energy & water 2026 in Halle 5, Stand 5L102.
Die Ingenieurbüro Böker GmbH mit Sitz in Lingen im Emsland ist ein Planungsbüro für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen steht für die Vereinigung von Ökologie und Ökonomie. Böker agiert als herstellerunabhängiges Planungsbüro für Projekte in den Bereichen Windenergie, Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme sowie E-Ladekonzepte für die Industrie und das Gewerbe aus der Region und aus ganz Deutschland.
Pressekontakt:
Frau Katharina Liß
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